Happy Heymflog
Klassenzimmermonolog einer Friedenstaube für Kinder ab 6 Jahren von Ursula Kohlert
Es spielt: Aliki Hirsch
Inszenierung: Matthias Folz
Eigentlich hat sie sich verirrt, aber wo sie schon mal im Klassenzimmer ist, kann sie sich auch vorstellen: Friedenstaube Happy. Ein schöner Name, denn „happy“ bedeutet „glücklich“. Und Glück ist natürlich eine Mission, die zum Frieden dazu gehört. Genau wie anderen helfen und dann beklatscht werden. Zumindest hatte ich Happy das so vorgestellt. Als sie dann aber nach dreijähriger Ausbildung bei ihrem ersten Einsatz im Kriegsgebiet verletzt wird, brauch sie selbst dringend Hilfe. Zum Glück lernt sich dort Luna kennen, die mit dem Krieg lebt und zur Hoffnungsträgerin für Happy wird….
Und jetzt wartet Happy auf auf Luna, ein Mädchen, dass sich gerade an dieser Schule anmeldet und das Happy in ihre neue Heimat begleitet hat…
Einfühlsam erzählt das Stück von der Unvorstellbarkeit des Kriegs und sensibilisiert für die Menschen, die im Krieg leben oder vor ihm fliehen müssen. Über weite Strecken komisch, jedoch ohne zu verharmlosen und in jedem Moment kindgerecht, zeigt es, was eine angehende Friedenstaube zu einer echten Friedenstaube machen kann.
Ein kluges Klassenzimmerstück das Kinder darin bestärkt, auch mit kleinen Gesten ihre Haltung dagen zu äußern; denn Krieg ist einfach – Mist.
Wer hätte gedacht, dass eine kleine Taube so mutig sein kann. Genauso wollte ich auch sein. Mutig. Neugierig. Einfach losfliegen und Probleme lösen. Auch wenn alle anderen sagen: „Es ist doch alles sinnlos.“
