Der dickste Pinguin vom Pol
Theaterstück für Kinder ab 3 Jahren von Ulrich Hub
Es spielt: Oliver Fobe
Musik:Â
Kostüme: Nicole Schneider
Ton & Licht: Peter Weigel
Inszenierung: Matthias Folz
Ein kleiner, dicker Pinguin hat den Schnabel voll von der Kälte am Südpol. Trotz seiner ziemlich dicken Fettschicht friert und zittert und bibbert und schlottert und schnattert er. Er träumt vom Schwitzen, von Sonne und einem gemütlichen Liegestuhl am Strand. Also springt er auf die nächste Eisscholle und schon beginnt eine abenteuerliche Reise. Ziel: Sardinien, oder zumindest ein heißeres Plätzchen als die Antarktis. Doch auf seiner Reise trifft er ständig auf Unbekanntes: Hitze, ungewohnte Nahrung, merkwürdige Sprachen und Sitten. Seine Eisscholle wird auch immer kleiner. Irgendwie passt er nicht so ganz in diese fremde Welt. Bin ich Vogel oder Fisch? Oder ein cooler Typ in heißer Gegend? Wo ist mein Platz? Wo komm ich her? Wo will ich hin?
Die Geschichte vom reiselustigen Pinguin ist eine humorvolle Suche nach Identität und dem richtigen Platz auf der Welt mit viel Bewegung, Tanz und Musik.
Ulrich Hub wurde 1963 in Tübingen geboren. Er zählt zu den weinigen Autoren, die sich sowohl im Theater für Erwachsene als auch im Kindertheater einen Namen gemacht haben. Zudem arbeitet er als Regisseur an verschiedenen Theatern. Heute lebt er in Berlin und arbeitet für Theater im gesamten deutschsprachigen Raum.
Humor definiert meine Weltsicht. Komik gibt es auch an den dunkelsten Orten, da braucht man sie ja am dringensten. Wenn man im Theater lacht, heißt es nicht, dass die Geschichte keine gesellschaftliche Dimension hat. Kindertheater is gut, wenn es emotional berührt, intellektuell fordert und gut unterhält. Wenn es Möglichkeiten ausschöpft, die Theater hat.
